Bundesland:

Mecklenburg / Vorpommern

 

Landesteil:

Vorpommern

 

Erste urkundliche

Erwähnung:

1248

 

Gemeinde:

Ortsteil der Universitäts - und Hansestadt Greifswald 

 

Geodaten:

 54° 6′ 3″ N, 13° 26′ 25″ O

 

höchste Erhebung:

Silberberg 4,3m über nN

 

Fläche:

5,44 km²

 

Einwohner:

684 (31.12.2013)

 

Postleitzahl:

17493

 

Nachbarorte:

Im Osten: Wieck

Im Norden: Gemeinde Neuenkirchen, OT. Wampen

Im Süden: Eldena und Greifswald / Ostseeviertel

Im Westen: Greifswald

 

Lage

Offenes Atelier

Der Greifswalder Maler und Grafiker Bernd Anders öffnet am 04.12.2016 zwischen 11 und 17 Uhr sein Atelier "OBJEKT II".

Ladebow, Max-Reimann.Straße 15a

Historischer Teich wieder hergestellt

In der Woche vom 07.11.20116 bis zum 11.11.2016 wurde ein Stück Ladebower Entwicklungsgeschichte freigelegt: der so genannte Dinseteich. Dieser war bereits auf einer schwedichen Matrikelkarte von 1760 dargestellt und gehörte zu einem Bauerngehöft des Universitätsgutes Ladebow.

11.09.2016: Tag des offenen Denkmals auch in Ladebow

Auch die ehemalige Flugplatzsiedlung in Ladebow kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Seit 1992 steht sie als Einzeldenkmal auf der Denkmalliste der Stadt. 1934 wurde in Ladebow zunächst ein Flugplatz errichtet, der sportlich genutzt werden sollte.  Doch noch im selben Jahr wurde dieser zur militärischen Nutzung umgebaut und erweitert. Damit einher gingen die Anlage eines Fliegerhorstes und wenig später die Errichtung einer Militärwohnsiedlung. Sie entstand ab 1935 für Offiziere, aber auch für Soldaten, Witwen und Zivilangestellte. Die militärischen Anlagen wurden 1947 gesprengt. Nach 1990 wurde die Siedlung saniert. Die Struktur der Gebäude, aber auch der Straßen, Plätze und Gärten blieben im Wesentlichen erhalten. Heute ist Ladebow eine beliebte Wohngegend. Dank engagierter Unterstützung von Vertretern der Ortsteilvertretung konnten die Erkenntnisse zum ursprünglichen Aussehen der Siedlung durch Fotos und Zeitzeugenberichte ergänzt werden, die zum Beispiel die historische Farbigkeit der Gebäude und deren ehemals vorhandene Fensterläden oder das Aussehen eines früher vorhandenen Springbrunnens dokumentierten.

 

Bei Führungen um 10 und 11 Uhr durch die Siedlung informieren Prof. Lichtnau und Heino Förste von der Ortsteilvertretung über die Geschichte, die Architektur und den Städtebau.

Mit der Eisenbahn von Greifswald nach Ladebow

Anlässlich des Fischerfestes "Gaffelrigg" vom 15.07.2016-17.07.2016 gibt es die Möglichkeit, mit der Eisenbahn von Greifswald-Hauptbahnhof nach Ladebow-Seehafen zu fahren. Das letzte Mal fuhr im Jahr 1993 eine so genannte Ferkeltaxe von Greifswald nach Ladebow. Der letzte reguläre Personenzug auf der Strecke Ladebow-Greifswald fuhr im Jahr 1947. Danach wurde das Gleis von der sowjetischen Besatzungsmacht vollständig demontiert. Im Zusammenhang mit dem Bau des Treib-und Schmierstofflagers der NVA in Ladebow wurde die Bahnverbindung wieder errichtet. Zu der Zeit fuhren täglich Güterzüge (Leichtöl). 

 

Zielrichtungen für die künftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt beraten

Die zukünftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt war das Thema eines Treffens der Arbeitsgemeinschaft "Ortsteile am Rande der Stadt"  am 28. Juni mit dem Oberbürgermeister der UHGW Greifswald Dr. Stefan Fassbinder, dem Bausenator Jörg Hochheim, der Präsidentin der Bürgerschaft Birgit Socher, dem Leiter des Stadtbauamtes Thilo Kaiser und dem Koordinators für das ISEK Dr. Michael Heinz. Auf dieser Veranstaltung hat dann z.B. die Verwaltung ihre Zusammenfassung der Diskussion zu den einzelnen Stadtteilen dargestellt (siehe Bilderreihe unten). 

Generell schätzt die Verwaltung ein:

Die „Ortsteile am Rande“ haben wichtige Funktionen für die Gesamtstadt hinsichtlich Gewerbe, Tourismus, Naherholung, Wohnen, Kultur und Natur. Allerdings ist in diesen Ortsteilen eine Ausdünnung von Infrastrukturangeboten (Schule, KiTa, Versorgung) in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Somit gruppiert die Verwaltung ihre Vorschläge in drei Kategorien:

   A] Verbesserung Anbindung an die „Kernstadt“

   B] Infrastrukturverbesserung vor Ort

   C] Innovative Einzelprojekte und Verbindungswege Stadt -     Umlandregion

 

In diesem Sinne werden dann die Vertretungen der Ortsteile am Rande der Stadt sich auch weiterhin treffen und weiter zusammenarbeiten.

ISEK 2030+ vs. Ortsteile am Rande der Stadt

 Seit dem Oktober 2015 finden die Denkwerkstätten zum ISEK 2030+ statt. Dazu beschlossen die Ortsteilvertretungen Wieck / Ladebow, Eldena, Friedrichshagen und Riems, die Arbeitsgruppe "Ortsteile am Rande der Stadt" zu bilden.Grund war, dass im vergangenen Stadtentwicklungskonzept diese Ortsteile kaum oder gar nicht berücksichtigt wurden. Am 11.4.2016 traf sich die AG "Ortsteile am Rande der Stadt" nun zum abschließenden Treffen zur Vorbereitung des Greifswalder ISEK 2030+ . Es wurden die Daten der jeweiligen Ortsteile zusammengetragen, die für den ISEK Prozess notwendig sind. Zum Beispiel wurde ausgewertet, welche Stärken, welche Schwächen die Ortsteile haben, welche Maßnahmen sind kurzfristig, welche sind langfristig anzugehen. Viele Bewohner des Ortsteiles Ladebow wünschen sich beispielsweise eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, eine Querung über oder unter dem Ryck, den Erhalt der lockeren Bebauung und Einhaltung des Denkmalschutzes in der Flugplatzsiedlung oder auch Einkaufsmöglichkeiten und eine Begegnungsstätte. Ebenso werden Verbesserungen beim Straßenzustand und der Beleuchtung sowie die Erstellung eines touristischen Konzeptes für die Ortsteile Ladebow, Eldena und Wieck gefordert. Schwerpunkte für den Ortsteil Wieck lagen in der Einhaltung der Gestaltungssatzung bei der Sanierung von Häusern und Neubauten, die Ausgestaltung des B Plan 7, weitere Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Infrastruktur. Ebenso wird ein fester Liegeplatz für die Greif gefordert und die Verlegung des Liegeplatzes für die Fahrgastschiffe zum MAJUWI. Auf  Riems werden ebenso Verbesserungen bei den Straßen im Ort gewünscht sowie die Schaffung eines Ortsteilzentrums. In Eldena wird eine weitere Beruhigung der Wolgaster Landstraße gefordert, langfristig eine Umgehung für den Ort. wichtig für Friedrichshagen wäre eine bessere Anbindung an den ÖPNV. Es wurde auch deutlich gemacht, welche Bedeutung die Randortsteile für die Stadt Greifswald haben und welche Rolle sie zukünftig spielen können.

Demonstration 

Für heute, am 15.03.2016, organisierten Ladebower Eltern mit Untersützung der OTV Wieck / Ladebow in der Hugo-Finke-Straße eine kleine Demonstration. Kinder und Eltern bastelten Schilder und Transparente. Diese sollte Fahrzeugführer daran erinnern, dass die Hugo-Finke-Straße und die Clara-Zetkin-Straße eine verkehrsberuhigte Zone ist und hier immer mit spielenden Kindern zu rechnen ist. Hier darf nur in Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Ebenso dürfen Fahrzeuge nur auf extra ausgewiesenen Parkflächen abgestellt werden. es bleibt zu hoffen, dass sich die Fahrzeugführer daran halten.

Auswertung der Befragung zum ISEK 2030+

Die Einwohnerbefragung zum ISEK 2030+ in den Ortsteilen Ladebow und Wieck endete am 03.01.2016. Nun war es an der Zeit, die Vorschläge unserer Bürger zusammenzutragen.

Viele Bewohner des Ortsteiles Ladebow wünschen sich beispielsweise eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, eine Querung über oder unter dem Ryck, den Erhalt der lockeren Bebauung und Einhaltung des Denkmalschutzes in der Flugplatzsiedlung oder auch Einkaufsmöglichkeiten und eine Begegnungsstätte. Ebenso werden Verbesserungen beim Straßenzustand und der Beleuchtung sowie die Erstellung eines touristischen Konzeptes für die Ortsteile Ladebow, Eldena und Wieck gefordert. Schwerpunkte für den Ortsteil Wieck lagen in der Einhaltung der Gestaltungssatzung bei Neubauten, die Ausgestaltung des B Plan 7, weitere Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Infrastruktur.

 

Nun sind wieder alle Bürger gefragt. Am 27.01.2016 findet um 19 Uhr die zweite Runde zum ISEK 2030+ in der Aula der Arndt-Schule statt.

Allen Ladebowern und den Bewohnern der Nachbarortschaften Neuenkirchen, Wieck, Wampen und Eldena ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Offenes Atelier im Objekt ZWEI

Der Greifswalder Maler Bernd Anders lädt wieder zur Atelierschau in seinem Objekt ZWEI in Ladebow, Max-Reimann-Str. 17a ein. Hier können Auszüge aus seinem schaffen besichtigt werden. Das Atelier ist am 06.12.2015 von 10-17 Uhr geöffnet.


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Visionen 2030

Die OTV Wieck / Ladebow, die Arbeitsgruppe "Ortsteile Am Rande Der Stadt" und die Kirchgemeinde Wieck-Eldena-Ladebow  bittet im Rahmen der Denkwerkstatt zum Isek alle Bürger der Ortsteile Ladebow, Eldena und Wieck aufzuschreiben, was ihnen an ihrem Ortsteil gefällt, was verbesserungswürdig ist oder wie er im Jahr 2030 aussehen sollte. Wir bitten um eine rege Beteiligung.


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Neues Hinweisschild am Ladebower Loch

Das Umweltamt stellte in dieser Woche zwei dieser Schilder am Ladebower Loch auf, verbunden mit der Forderung an die Einwohner und Gartenbesitzer, keinen Müll dort abzuladen. Es wird damit darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Ladebower Loch um einen geschützten Landschaftsbestandteil handelt. Die Unterschutzstellung erfolgte im Jahre 1994.

Das Ladebower Loch ist ein ehemaliger Arm des Flusses Ryck, das Ende der 1950-er Jahre eingedeicht und als Spülfeld genutzt wurde. Es bietet seltenen und bedrohten Tierarten einen Lebensraum. Unter anderem sind hier Schlag- und Rohrschwirl, Sperbergrasmücke, Rohrweihe, Beutelmeise, Schilfrohrsänger, Karmingimpel zu finden.Hier brüten ca. 40 Vogelarten. Bei den hier lebenden Amphibien sind hier die vom Aussterben bedrohte Ringelnatter und der Laubfrosch zu erwähnen. Seit kurzem scheint auch der Biber im Ladebower Loch heimisch zu werden.


Halloween

 

 Am 31.10. ist es wieder so weit. Viele kleine Geister streifen durch den Ort, um Süßes oder Saures zu rufen. Also nicht wundern, wenn es an diesem Tag öfters klingelt.

Die traditionelle Gespensterparty auf dem Feuerplatz fällt in diesem Jahr leider aus, da Wildschweine den Platz nach ihren Wünschen umgestaltet haben.

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Das war die Ausstellung im Atelier "Objekt ZWEI" 

Am 07.12.2014 öffnete der Maler Bernd Anders zum ersten Mal sein Atelier "Objekt ZWEI" in Ladebow. Dort wurden Auszüge seines Schaffens ausgestellt. 

Motiv für Ortsfahne gesucht.

Ladebow sucht ein Motiv für eine Ortsfahne. Hier sind die 3 Entwürfe, die in Frage kommen.
Variante 1 (links) beeinhaltet das Ortslogo (Wappen dürfen Ortsteile nicht führen) eingebettet in die Greifswalder Stadtfahne.
In Variante 2 (Mitte) wird das Wappen vom 2 Greifswalder Greifen getragen.
Variante 3 (rechts) zeigt das Ortslogo auf einer Pommernfahne. Meinungen und Kommentare sind erwünscht. (zum Vergrößern bitte anklicken)

Ladebow hat jetzt einen Anker

Am 14.05.2014 wurde der Anker, der bisher die Einfahrt zum Seehafen Ladebow zierte, durch Mitarbeiter der Firma Görs an den Ortseingang in die Thomas-Müntzer-Straße versetzt. Der Anker, bis dahin im Eigentum der Greifswalder Hafengesellschaft, wurde zum Ende der Geschäftstätigkeit der GHG im Jahr 2012 durch den Geschäftsführer Joachim Gramkow dem Ort geschenkt. Demnächst wird dieser gereinigt und mit Farbe aufgefrischt. Zukünftig soll er den Hafenstandort Ladebow mit dem Seehafen und den beiden Seglerhäfen symbolisieren.

Entwurf zur "Denkmalpflegerischen Zielstellung Flugplatzsiedlung Ladebow" 

Foto: Manfred Zieleinski
Foto: Manfred Zieleinski

Auf der Sitzung der Ortsteilvertretung Wieck / Ladebow am 02.04.2014 wurde den Mitgliedern der OTV und interessierten Bürgern der Entwurf zur denkmalpflegerischen Zielstellung für die Flugplatzsiedlung Ladebow von Frau Suermann, Architektin, Herrn Döll, Landschaftsarchitekt und Frau Ewald, untere Denkmalbehörde, vorgestellt. Diese wird jetzt dem Landesamt für Kultur und Denkmalschutz zur Genehmigung vorgelegt. Bis zum 31.10.2015 wird nach Änderungen durch das Landesamt für Denkmalpflege M/V die Endfassung fertiggestellt.