Bundesland:

Mecklenburg / Vorpommern

 

Landesteil:

Vorpommern

 

Erste urkundliche

Erwähnung:

1248

 

Gemeinde:

Ortsteil der Universitäts - und Hansestadt Greifswald 

 

Geodaten:

 54° 6′ 3″ N, 13° 26′ 25″ O

 

höchste Erhebung:

Silberberg 4,3m über nN

 

Fläche:

5,44 km²

 

Einwohner:

684 (31.12.2013)

 

Postleitzahl:

17493

 

Nachbarorte:

Im Osten: Wieck

Im Norden: Gemeinde Neuenkirchen, OT. Wampen

Im Süden: Eldena und Greifswald / Ostseeviertel

Im Westen: Greifswald

 

Lage

Im Frühling 2018 soll es in Ladebow blühen

 

Am 02.12.2017 sollen die Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Wer Zeit und Lust hat, kommt um 9:30 in die Hugo-Finke-Str. 1. Bitte eigenes Werkzeug mitbringen.

 

(Zum Vergrößern auf das Bild Klicken)

Touristische Informationsbeschilderung übergeben

Am 21.07.2017 wurde die touristische Beschilderung mit der nun fertiggestellten Informationstafel für das Baudenkmal "Ehemalige Flugplatzsiedlung Ladebow" übergeben. Die der Vorsitzende der OTV für Wieck und Ladebow, Bernd Lieschefsky, bedankte sich vor allem bei dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Vorpommern für die Förderung des Vorhabens. Dank gilt ebenso dem Lionsclub Greifswald, Prof. Bernfried Lichtnau und Frau Astrid Ewald für die fachliche Beratung, den Firmen Mosaikwerbung und Kunstschmiede Grimm für die Herstellung der Tafel sowie dem Amt für Wirtschaft und Tourismus der UHGW. In einer kurzen Ansprache dankte auch die Bausenatorin Jeanette von Busse der Sparkasse Vorpommern und allen Beteiligten für ihr das Engagement und hob die Aktivitäten der Ortsteilvertretung für den Ortsteil Ladebow hervor. Fotos: Tim Förste

Touristische Hinweisschilder aufgestellt

Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Vorpommern wurden touristische Wegweiser aufgestellt, die auf das Einzeldenkmal "Ehemalige Flugplatzsiedlung Ladebow" hinweisen. Bis zum Beginn der Tourismussaison wird die Beschilderung durch eine Informationstafel zum architektonischen und geschichtlichen Hintergrund ergänzt. Diese wird dann auf dem Parkplatz Ladebow zu finden sein. 

Historischer Teich wieder hergestellt

In der Woche vom 07.11.20116 bis zum 11.11.2016 wurde ein Stück Ladebower Entwicklungsgeschichte freigelegt: der so genannte Dinseteich. Dieser war bereits auf einer schwedichen Matrikelkarte von 1760 dargestellt und gehörte zu einem Bauerngehöft des Universitätsgutes Ladebow.

Zielrichtungen für die künftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt beraten

Die zukünftige Entwicklung der Ortsteile am Rande der Stadt war das Thema eines Treffens der Arbeitsgemeinschaft "Ortsteile am Rande der Stadt"  am 28. Juni mit dem Oberbürgermeister der UHGW Greifswald Dr. Stefan Fassbinder, dem Bausenator Jörg Hochheim, der Präsidentin der Bürgerschaft Birgit Socher, dem Leiter des Stadtbauamtes Thilo Kaiser und dem Koordinators für das ISEK Dr. Michael Heinz. Auf dieser Veranstaltung hat dann z.B. die Verwaltung ihre Zusammenfassung der Diskussion zu den einzelnen Stadtteilen dargestellt (siehe Bilderreihe unten). 

Generell schätzt die Verwaltung ein:

Die „Ortsteile am Rande“ haben wichtige Funktionen für die Gesamtstadt hinsichtlich Gewerbe, Tourismus, Naherholung, Wohnen, Kultur und Natur. Allerdings ist in diesen Ortsteilen eine Ausdünnung von Infrastrukturangeboten (Schule, KiTa, Versorgung) in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Somit gruppiert die Verwaltung ihre Vorschläge in drei Kategorien:

   A] Verbesserung Anbindung an die „Kernstadt“

   B] Infrastrukturverbesserung vor Ort

   C] Innovative Einzelprojekte und Verbindungswege Stadt -     Umlandregion

 

In diesem Sinne werden dann die Vertretungen der Ortsteile am Rande der Stadt sich auch weiterhin treffen und weiter zusammenarbeiten.

ISEK 2030+ vs. Ortsteile am Rande der Stadt

 Seit dem Oktober 2015 finden die Denkwerkstätten zum ISEK 2030+ statt. Dazu beschlossen die Ortsteilvertretungen Wieck / Ladebow, Eldena, Friedrichshagen und Riems, die Arbeitsgruppe "Ortsteile am Rande der Stadt" zu bilden.Grund war, dass im vergangenen Stadtentwicklungskonzept diese Ortsteile kaum oder gar nicht berücksichtigt wurden. Am 11.4.2016 traf sich die AG "Ortsteile am Rande der Stadt" nun zum abschließenden Treffen zur Vorbereitung des Greifswalder ISEK 2030+ . Es wurden die Daten der jeweiligen Ortsteile zusammengetragen, die für den ISEK Prozess notwendig sind. Zum Beispiel wurde ausgewertet, welche Stärken, welche Schwächen die Ortsteile haben, welche Maßnahmen sind kurzfristig, welche sind langfristig anzugehen. Viele Bewohner des Ortsteiles Ladebow wünschen sich beispielsweise eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Möglichkeiten zur Kinderbetreuung, eine Querung über oder unter dem Ryck, den Erhalt der lockeren Bebauung und Einhaltung des Denkmalschutzes in der Flugplatzsiedlung oder auch Einkaufsmöglichkeiten und eine Begegnungsstätte. Ebenso werden Verbesserungen beim Straßenzustand und der Beleuchtung sowie die Erstellung eines touristischen Konzeptes für die Ortsteile Ladebow, Eldena und Wieck gefordert. Schwerpunkte für den Ortsteil Wieck lagen in der Einhaltung der Gestaltungssatzung bei der Sanierung von Häusern und Neubauten, die Ausgestaltung des B Plan 7, weitere Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Infrastruktur. Ebenso wird ein fester Liegeplatz für die Greif gefordert und die Verlegung des Liegeplatzes für die Fahrgastschiffe zum MAJUWI. Auf  Riems werden ebenso Verbesserungen bei den Straßen im Ort gewünscht sowie die Schaffung eines Ortsteilzentrums. In Eldena wird eine weitere Beruhigung der Wolgaster Landstraße gefordert, langfristig eine Umgehung für den Ort. wichtig für Friedrichshagen wäre eine bessere Anbindung an den ÖPNV. Es wurde auch deutlich gemacht, welche Bedeutung die Randortsteile für die Stadt Greifswald haben und welche Rolle sie zukünftig spielen können.

Das Umweltamt stellte in dieser Woche zwei dieser Schilder am Ladebower Loch auf, verbunden mit der Forderung an die Einwohner und Gartenbesitzer, keinen Müll dort abzuladen. Es wird damit darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Ladebower Loch um einen geschützten Landschaftsbestandteil handelt. Die Unterschutzstellung erfolgte im Jahre 1994.

Das Ladebower Loch ist ein ehemaliger Arm des Flusses Ryck, das Ende der 1950-er Jahre eingedeicht und als Spülfeld genutzt wurde. Es bietet seltenen und bedrohten Tierarten einen Lebensraum. Unter anderem sind hier Schlag- und Rohrschwirl, Sperbergrasmücke, Rohrweihe, Beutelmeise, Schilfrohrsänger, Karmingimpel zu finden.Hier brüten ca. 40 Vogelarten. Bei den hier lebenden Amphibien sind hier die vom Aussterben bedrohte Ringelnatter und der Laubfrosch zu erwähnen. Seit kurzem scheint auch der Biber im Ladebower Loch heimisch zu werden.