Bundesland:

Mecklenburg / Vorpommern

 

Landesteil:

Vorpommern

 

Erste urkundliche

Erwähnung:

1248

 

Gemeinde:

Ortsteil der Universitäts - und Hansestadt Greifswald 

 

Geodaten:

 54° 6′ 3″ N, 13° 26′ 25″ O

 

höchste Erhebung:

Silberberg 4,3m über nN

 

Fläche:

5,44 km²

 

Einwohner:

684 (31.12.2013)

 

Postleitzahl:

17493

 

Nachbarorte:

Im Osten: Wieck

Im Norden: Gemeinde Neuenkirchen, OT. Wampen

Im Süden: Eldena und Greifswald / Ostseeviertel

Im Westen: Greifswald

 

Lage

Herzlich willkommen in Ladebow

"Ort der guten Nachbarschaft"

 

 

 

Ladebow  kann man durchaus zu den beliebtesten Ortsteilen der Hansestadt Greifswald zählen. Ein schöner Ort mit der reizvollen Siedlung aus den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts und neuen Wohngebieten, nah an der

Dänischen Wiek gelegen. Zwar gibt es hier weder eine Schule, noch andere Kindereinrichtungen wie Hort, Kindergarten oder Kinderkrippe, selbst Versorgungeinrichtungen für die Dinge des täglichen Bedarfs findet man in Ladebow nicht mehr, dafür lieben die Familien, die hier wohnen die Unbeschwertheit, die ländliche Umgebung und die Weite der Natur. Ladebow ist ein kleines Paradies für Kinder, da es hier neben den Spielplätzen noch naturbelassene Spielmöglichkeiten gibt.

© Zielinski
© Zielinski

Hier in Ladebow leben 684 (2013) Einwohner, die sich, so der Eindruck, unter einander sehr gut zu kennen scheinen. Man legt viel Wert auf Gemeinsamkeiten, die sich in den verschiedenen Veranstaltungen wie Kinderfeste, Sommer- und Winterwendfeiern widerspiegeln.

 

Es existieren hier mehrere Gartenanlagen, die so manch einem Städter ein wenig mehr Ruhe in der Natur versprechen.

Ladebow, ursprünglich lathebo, findet bereits 1248 im Zusammenhang mit dem Kloster Hilda in Eldena eine erste Erwähnung als Klostergut und war auch lange Zeit in dessen Besitz, bis die Universität dieses Landwirtschaftsgut im Jahre 1634 übernahm. Im Jahr 1932 erfolgte die Zusammenlegung mit der Gemeinde Wieck, im April 1939 wurde Ladebow in die Hansestadt Greifswald eingemeindet.

 

Ab 1929 entstand ein Sportflugplatz, der durch die Aufrüstungspläne der folgenden Jahre als Militärfugplatz weiterentwickelt und für die Ausbildung von Militärfliegern genutzt wurde. Der Flugplatz wurde zum Ende des 2. Weltkrieges teilweise zerstört und nach Kriegsende durch die russische Besatzungsmacht demontiert.

Blick auf die Dänische Wiek
Blick auf die Dänische Wiek

Aus dieser Zeit ist glücklicherweise die im Heimatschutzstil erbaute Flugplatzsiedlung erhalten geblieben, die heute, denkmalgerecht saniert, begehrten Wohnraum darstellt. Diese steht heute unter Denkmalschutz. Es wird angestrebt, die Wohnsiedlung in ihrer Gesamtheit als Bauensemble strenger zu schützen.

© Zielinski
© Zielinski

Nach der Wende entstanden in Ladebow Eigenheimsiedlungen, was erfreulicherweise zu einer Zunahme der Einwohnerzahl führte. Ein weiteres Baugebiet wird inzwischen erschlossen.

 

Ladebow ist heute auch für seinen Hafen und für das Tanklager bekannt, welcher als ehemaliger Marinehafen heute als Umschlagshafen dient und nach vielem hin und her in den kommenden Jahren als Seehafen weiter ausgebaut werden soll. Hier siedelten sich auch andere Unternehmen an.

Eigenheimsiedlung © Zielinski
Eigenheimsiedlung © Zielinski

Mit dem Auto ist Ladebow nur über die Ladebower Chaussee von der Stralsunder Landstraße aus zu erreichen. Besonders zu empfehlen ist Anfahrt mit dem Fahrrad über den parallel zur Ladebower Chaussee verlaufenden, als Baumallee gestalteten Radweg, über den man auch nach Wieck und Eldena weiterfahren kann. Besucher, die mit dem Auto anreisen, sollten den Parkplatz am östlichen Ortsausgang nutzen, da es in Ladebow keine weiteren Parkmöglichkeiten gibt.

 

Der vorhandene Gleisanschluss wurde 2013 saniert und am 15.01.2014 für den Hafen wieder in Betrieb genommen.